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Freitag, 26. August 2011

Philipp Lahms Buch

Quelle: 11 FEINDE
Der kleine Unterschied - Wie man heute Riesenfußballer wird

Als Junge war er klein und schmächtig. Heute ist er klein, kräftig und Kapitän der deutschen Nationalmannschaft und des FC Bayern München. Wie wird man so ein Riesenfußballer? Und was muss ein minderwüchsiger Bajuware dafür mitbringen? Philipp Lahms Ghostwriter berichtet in vielen belanglosen Details über seinen Aufstieg vom Schmalhans zu einem der besten Außendienstverteidiger der Welt am Sonntag. Er erzählt von vergessenswerten Momenten süddeutscher Bolzplatzgeschichte und schildert, was hinter den Kulissen von Pampersliga, Uefa-Cup und provinziellen Hallenturnieren geschieht. Und er beantwortet entscheidende Fragen: Welchen Repressalien sind Riesentalente heute ausgesetzt? Was bedeutet es, permanent von der Bild-Redaktion genervt zu werden? Was heißt es, im falschen Moment zu schweigen - und wie kann man als Zwerg seine Mitspieler übersehen? Philipp Lahm zeigt nicht nur unter der Dusche, was es heißt, den nackten Tatsachen ins Auge zu sehen, sondern auch in diesem Buch. »Der kleine Unterschied« hilft mit, die Welt von kleinwüchsigen Sportlern besser zu verstehen.

»Dieses Buch ist Käse.« Louis van Gaal

»Große Töne eines wirklich kleinen Mannes.« Jürgen Klinsmann

»Dieser Liliputaner hat nicht mehr alle Stollen am Schuh.« Rudi Völler

Freitag, 19. August 2011

Prominente verraten ihre Lieblingswörter

Zu Ehren von Konrad Duden erscheinen in diesem Jahr mehrere Spezialausgaben. Eine davon beinhaltet die Lieblingswörter verschiedener Berühmtheiten. SAFT-PRESSE hat sich getraut, einen Blick in dieses Sammelsurium germanistischer Grausamkeiten zu werfen.

Roberto Blanco: "Früher nannte man mich oft Schwarzbrot, Dachpappe oder einfach nur singendes Ungeheuer. Doch heute kann ich über diese Dummschwätzer getrost lachen."

Charlotte Roche: "Viele Leute erwarten von mir jetzt bestimmt etwas total Schmutziges wie Intimrasur oder Analverkehr. Aber im Grunde hat das Wort Airbag seit dem Einzug in den deutschen Sprachgebrauch auf mich irgendwie eine magische Anziehungskraft."

Kai Diekmann: "Seriösität, Loyaliät oder Geschäftssinn spielten für mich immer eine bedeutende Rolle. Mein absolutes Lieblingswort aber lautet Volksverblödung."

Jorgo Chatzimarkakis: "Der Volksmund sagt deutlich, dass durch Lügen erreichte Erfolge eher kurzfristiger Natur sind. Das musste auch meine Wenigkeit schmerzhaft feststellen. Ehrlichkeit ist nicht nur eine Tugend, sondern auch der Grundstein für eine fundamentierte Doktorarbeit."

Sebastian Vettel: "Äh, Leerlauf."

Dieter Bohlen: "Was soll diese Scheißfrage eigentlich? Wenn ich im Duden stehen will, dann kaufe ich mir einen und schreibe meinen Namen rein!"

Gina Lisa Lohfink: "Zack die Bohne ist ja leider kein Wort, sondern zwei. Deswegen sage ich einfach mal Plusquamperfekt."

Sascha Lobo: "Als anerkannter Wortschöpfer des Loboismus steht mein Favorit eigentlich schon fest. Dennoch muss ich zugeben, dass mir das Wörtchen Irokesenglatze wesentlich besser gefällt."

Mario Barth: "Eigentlich kenne ich gar nicht so viele Wörter! Aber von den zehn Begriffen, die in meinem verkümmerten Resthirn noch verfügbar sind, ist mir das Wort Patentrezept immer noch am liebsten."

Helmut Kohl: "Wer von mir nun den berüchtigten Geldkoffer, den Saumagen oder den Mauerfall hören will, der kann mich mal kreuzweise."

Gregor Gysi:  "Mich prägten Ausdrücke wie Gerechtigkeit, Gemeinschaftssinn und auch Klassenkampf. Wenn ich mich für eines entscheiden müsste, dann würde ich die Freiheit wählen."

Barbara Rütting: Im Ashram-Tempel lernte ich nicht nur die sexuelle Freizügigkeit und unkontrollierbare Meditationsrythmen kennen, sondern auch die Herstellung alternativer Bhagwaren."

Konrad Duden: "Auch wenn ich schon seit einhundert Jahren tot bin, mein Lieblingswort ist und bleibt lebendig."

Mittwoch, 17. August 2011

Hanni und Nanni - Ihr letztes Abenteuer


Hanni und Nanni begehen Suizid:
Sommerferien wie im Alptraum! Zuerst sehen sich Hanni und Nanni ein komplettes Schuljahr den Anfeindungen ihrer Mitschülerinnen ausgesetzt, dann werden sie von ihren Eltern verstoßen und zu guter Letzt stehen sie auch noch im Regen, weil im Internat "Lindenhof" Renovierungsarbeiten anstehen. Völlig auf sich allein gestellt und nach unzähligen Nächten in deprimierenden Bahnhofsmissionen, finden die Zwillinge in einem durchgehend geöffneten Internetcafé Unterschlupf. Über ein Forum für Selbstmordgefährdete schließen sie Freundschaft mit einem unbekannten Mädchen und vereinbaren ein Treffen. Kurz darauf kommt es in einem niedersächsischen Waldstück zu einer unfassbaren Tragödie.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Reimen wie ein Mädel

Arne Schädel
Stück reimt sich nicht auf Geben
Wär auch zu schön gewesen
128 Seiten, Maschenbuch (KiKi Verlag)

Alles fing mit einem einsamen, verregneten Urlaub in Norddeutschland an. Anstatt im Strandkorb in der Sonne zu liegen, saß Arne Schädel bei strömendem Regen in einem dänischen Lokal und dachte sich: »Schäm dich, sitzt in Husum und isst dänisch!«.

Die Absurdität seiner Lage in einem kurzen Reim verdichtet, lockerte seine Stimmung dermaßen, dass er das Reimen fortan öfter probte. »Lachen kann man mit dem Mund, doch leider nicht mit seinem Hund.«

Rückschläge auf dem Weg zum Dichterstar musste er nur in Amerika einstecken. Da strich ihm sein Dozent jedes einzelne Wort eines gerade entstandenen Meisterwerks an. »Ein Ringelnatz ging in ein Haus und oben kam ein Domspatz raus.«

Doch das ist natürlich lange her. Seine Gedichte sind mitten aus dem Leben gegriffen. Es geht schlichtweg um alles, was ihn bewegt - auch um Sport zum Beispiel: »Ein Abwehrspieler stand im Sturm und suchte einen Regenwurm. Er sah ihn auf der Erde liegen, da stand es bereits null zu sieben.«

Aber auch das schwierige Thema Gesundheit bleibt nicht außen vor: »Harnblase fragte hektisch: wo? - Druckgefühl schrie dreimal: Klo!« Oder: »Neulich war mir schlecht von Grütze, da brach ich sie in meine Mütze.« Auch die zunehmende Bildungsarmut wird von Schädel nicht tabuisiert: »Leider bin ich nicht sehr schlau, zum Glück hab ich ja meine Frau.«

Arne Schädel, bekannt aus den Kultserien Ökostromberg, Der feine Mann und Mord mit Absicht darf man getrost den neuen Heinz Erhardt nennen!
(Kiepenheuer & Kiepenheuer)

Brüllend komisch und doppelbödig – denn hinter jedem guten Witz steckt bekanntlich eine Katastrophe.

(Jürgen von der Klippe)

Mittwoch, 27. April 2011

Neues von Verwegener: Sofort bestellen!

Ben Verwegener
Meine Tage mit Rostock-Reiner


Smogbücher

Verlag Galiano Stettin
432 Seiten, mit ein paar graustufigen Fotos
Scheuklappenbroschur
Euro 19,95 (D) / sFr 30,50 / Euro 20,60 (A)

ISPN 555-0815-90210-23-X

„Dialoge, die wohl zu den absurdesten und überflüssigsten der deutschen Gegenwartsliteratur gehören.“ 

Peter Persig, Der Ziegel




Echt krass, könnte man meinen: Ben Verwegener bringt seine Smogs als Buch heraus. Doch warum tut er Rostock-Reiner ungefragt eine solche Qual an? Das will der auch wissen und holt sich einen Interview-Auftrag von SAFT-PRESSE. Es kommt zum Debakel am Festnetztelefon - weltexklusiv.

Rostock-Reiner: So, kann losgehen.

Ben: Gut, dann...

Rostock-Reiner: Das klingt mulmig, mein Jung.

Ben: Mulmig ist mir nicht, hört sich auch beschissen an.

Rostock-Reiner: Na gut. Stefan Niggemeier, Andreas Läsker, Meister Eder, Giovanni di Lorenzo, Michael Steinbrecher, Tom Tykwer, Christian Ulmen, Nana Mouskouri, Armin Meier-Sturm, Klaus Lage, Blixa Bargeld, Nina Hagen, M. Kyffhäuser, Schranz Beckenhauer, King Kong, Yoko Ono, Brösel, Klaas Heufer-Umlauf, Herr N. aus O. am P., ...

Ben: Stopp, Stopp, Stopp. Oder schreibt man immer noch stop, stop, stop?

Rostock-Reiner: Ist mir sternschnuppe. Auf den Pädophilenseiten steht es immer noch mit einem p.

Ben: Jedenfalls Schluss damit. Was ist das für eine komische Namensaufzählung?

Rostock-Reiner: Das sind alles Leute, die in deinen Smogbuch-Einträgen erwähnt werden. Außerdem M. Breitkreuz, F. J. Wagner, George W. Bush, Bernd S. aus U., die Jakob Sisters ...

Ben: Halt, ich habe "Stop" gesagt.

Rostock-Reiner: Na dann.

Ben: Früher in der Schule haben sie auch immer weiter gemacht, wenn ich stop gesagt habe. Obwohl es eine Stop-Regel gab, hat sich kaum ein Mitschüler daran gehalten.

Rostock-Reiner: Dann bist du also auch ein sogenannter Gewischmobbter?

Ben: Themawechsel. Wieso nennst du all diese Namen?

Rostock-Reiner: Gegenfrage: Sollte nicht eigentlich nur ich hier die Fragen stellen?

Ben: Ach ja stimmt, so war es abgemacht.

Rostock-Reiner: Wenn du all diese Halbberühmtheiten in deinem Smogbuch erwähnst, warum?

Ben: Um dadurch eine breitere Öffentlichkeit zu bekommen. Und um nebenbei für mehr Publicity erwähnter Prominenz zu sorgen. Auch "Bad news are good news", du weißt...

Rostock-Reiner: Ach so.

Ben: Je mehr Google-Treffer diese Leute haben, umso glücklicher werden sie doch! Damit tut man denen doch sogar noch etwas Gutes.

Rostock-Reiner: Das mag sein, aber das wollte ich gar nicht wissen. Die Frage ist doch eigentlich: Warum erfindest du für diese langweiligen Dialoge ein schizophrene Persönlichkeit, nämlich mich, und verkaufst diesen humorlosen Selbstgespräch-Nonsens obendrein an einen Buchverlag, obwohl er eigentlich als reines Netzprojekt vorgesehen war?

Ben: Hm. Gute Frage. Soll ich ehrlich sein?

Rostock-Reiner: Wäre nett. (denkt: Ich durchschaue dich sowieso.)

Ben: Erstens bin ich zu geizig für einen Psychoklempner. Zweitens wollen meine Stammleser gerne mehr über mich erfahren. Also schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe. Die kaufen mittlerweile ohnehin alles, was meinen Namen trägt. Sie würden sogar einen hinduistischen Liebesroman kaufen, so lange es nur von mir ist.

Rostock-Reiner: Da hört man aber schon etwas Arroganz heraus, wenn man möchte.

Ben: Kann gut sein. Ist aber die Wahrheit.

Rostock-Reiner: Dann erzähl deinen Stammlesern aber bloß nicht, dass du dieses Buch einzig und allein geschrieben hast, weil die Nadel deines Plattenspielers seit drei Jahren kaputt ist. Das wäre vielleicht als überflüssige Demütigung einzuordnen.

Ben: Geht klar, du Trinkgeldschmarotzer.

Rostock-Reiner: Nenn mich lieber Heiermann.

Ben: Bestimmt nicht. Und zu deiner Aufzählung wollte ich noch sagen: Armin Meier-Sturm kommt gar nicht vor. Du meintest bestimmt Armin Müller-Stahl.

Rostock-Reiner: Richtig. Aber ich musste irgendwie sicher gehen, ob du auch aufpasst.

Ben: Auf jeden.

Rostock-Reiner: Vielen Dank für das Selbstgespräch.

Montag, 22. November 2010

Der Papst im Gespräch

Das neue Buch des Papstes packt ein ganz heißes Eisen an:.
Erstmals bekennt sich ein katholischer Geistlicher zur Verhütung im Zweifelsfall... falls gerade keine dünne Baumwollsocke oder entleerter Schweinedarm griffbereit liegt.

In einem grandiosen Interview mit dem Schauspieler und Sexgott Heiner Lauterbach thematisiert das sympathische Kirchenoberhaupt völlig hemmungslos die sexuellen Vorlieben junger Priester oder die Aidsbekämpfung in Afrika, ohne dabei ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Selbstverständlich erscheint das Buch in vielen weiteren Sprachen:

Lateinisch: Condomi et obri
Italienisch: Preservativi per il mondo
Niederländisch: Condooms voor de wereld
Dänisch: Kondomer til verden
Türkisch: Prezervatif için dünya

Isländisch: Smokkar fyrir heiminn
Haitianisch: Kapòt pou moun lemonn yo

Schwitzerdütsch: Verhüterli uff Erden

Donnerstag, 18. November 2010

Obama veröffentlicht Kinderbuch

Harry-Potter-Saga geht weiter

Die Teile 8 bis 15 lagen der Saftpresse-Redaktion bereits vor. Da unsere Testleser jedoch wenig begeistert waren und die Manuskripte direkt in den Kamin warfen, können wir an dieser Stelle leider keine inhaltlichen Angaben machen. Lediglich die Titel der Bände liegen uns vor.

Harry Potter...
...und die Zaubersteuer der Muggel
...und der Wein der Greisen
...und die Speisekammer des Leckens
...und der Entkommene aus Afghanistan
...und der Gemeuerelch
...und die Quoten von Phoenix
...und der Vollblutkönig
...und die Peinlichkeiten des Lebens


Mittwoch, 29. September 2010

"Was ist Was"

Die neue Ausgabe von WAS IST WAS sollte wirklich
in keinem Familienhaushalt fehlen.

Jubiläumsausgabe
mit Bildungsgutschein