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Montag, 14. November 2011
Dienstag, 11. Oktober 2011
Neue Demosprüche
Die Protestwelle in den USA, die vor drei Wochen in New York begonnen hat, breitet sich über das ganze Land aus - und könnte schon bald bis nach Europa herüber schwappen. Damit die anstehenden Demonstrationen auch hierzulande bei den Verursachern der alten und neuen Finanzkrise ankommen, darf es an aussagekräftigen Transparenten und unmissverständlichen Parolen nicht fehlen. Saft-Presse hat eine kleine Übersicht zusammengestellt.
EFS und ESM
sind wirklich total plemplem!
Euro-Rettung ist beschissen -
heut wird Maastricht abgerissen!
Wo hat Merkel ihr Gehirn?
Niemand braucht nen Rettungsschirm!
Wenn der Euro auseinander fällt,
hilft nicht mal Uschis Kindergeld!
Steuern runter, Löhne rauf -
sonst geht bald der Rösler drauf!
Schützt uns vor dem Staatsbankrott,
verkauft den Ludolfs Euren Schrott!
Nee, nee, nee -
keine EZB!
Tagesgeld und Riester-Rente,
wir wollen Schäubles Alimente!
Nieder mit den Banken -
wir wolln wieder volltanken!
Gebt uns endlich Cash -
vorm nächsten Bankencrash!
Die großen Profiteure
sind alle Amateure!
Lieber Josef Ackermann,
irgendwann ist jeder dran!
Derivate und Devisen -
wer holt uns aus den Miesen?!
Für immer Schluss mit Handelsschluss!
Viel zu lange warn wir nett -
nun gibts Stress auf dem Parkett!
Lasst uns in die Börse rein,
sonst schleusen wir den Wallraff ein!
Habt Ihr es vergessen?
Den Dax kann man nicht essen!
Wir durchschauen Eure Masche,
Frankfurt ist bald Schutt und Asche!
Börsenterror pur -
sagt nicht nur Michael Moore!
Wir sagen entschlossen NEIN!
Lasst das Spekulieren sein!
Wettet nicht auf Salz und Brot,
sonst beschmieren wir Euch mit Kot!
Millionen und Milliarden -
wieviel wollt Ihr begraben?!
Nur mal so kurz zwischendurch -
Zoellick hat nen kleinen Lurch.
Jede neue Transaktion
verschlimmert nur die Rezession!
Der Mohammed hats vorgemacht -
das WTC ist eingekracht!
Betrüger kriegen ihren Lohn -
Bernie Madoff wartet schon!
Börsenhaie aufgepasst:
Bald landet auch Ihr im Knast!
Endlich ist hier mal was los -
jetzt marschieren wir bis Davos!
Wenn Schloss Bellevue erst nicht mehr steht,
was wird dann aus der Hypothek?!
Von unsrem Geld bezahlt man nur
der Merkel ihre Fönfrisur!
Habt Ihr denn kein Gewissen?
Den Rentnern gehts beschissen!
Wir müssen uns kasteien
und nicht die von der Leyen!
Eitelkeit und Sonnenschein
dürfen doch kein Freibrief sein!
Stoppt die Schuldenuhren,
schließt Ratingagenturen!
Mittwoch, 14. September 2011
So können Sie Griechenland helfen
Eine Staatspleite Griechenlands scheint kaum noch abwendbar zu sein. Wirtschaftsminister Rösler schließt eine "geordnete Insolvenz" nicht aus. Dabei kann jeder Bundesbürger etwas tun, um den Griechen zu helfen:
- Ein verwildertes Grundstück auf Kreta, Rhodos oder Lesbos erwerben und/oder einen Schuldenkoloss als Mahnmal im heimischen Garten aufstellen
- Sämtliche Bücher über griechische Mythen und Romane von Nikos Kazantzakis bei amazon.gr bestellen
- Den Stammtisch zum Griechen um die Ecke verlegen
- Statt freitags Fisch mit Salzkartoffeln vorübergehend Gyros mit Tsatsiki auftischen
- Eine freiwillige Sondersteuer auf importiertes Olivenöl, Fetakäse, Retsina und Ouzo abgeben
- Einen Costa-Cordalis-Fond gründen
- Mehrere hellenische Bergziegen adoptieren
- Auch im Winterurlaub nach Griechenland fliegen
Montag, 8. August 2011
Finanzberater

- Großmutters alte Methode, das Geld unter die Matratze zu legen, ins Sparschwein oder den Sparstrumpf zu stecken, scheint wohl am sichersten. Nachteil: Bei einem Wohnungsbrand ist es noch schneller futsch als bei einem heftigen Börsencrash.
- Edelmetalle steigen stetig im Wert und sehen auch noch schön aus. Doch Obacht ist geboten: Bei einem plötzlichen Kurseinbruch wird es Ihnen kein Mensch mehr zu einem angemessenen Preis abkaufen.
- Wertpapieren eilt ein immer schlechter werdender Ruf voraus. Zu Unrecht: In eisigen Zeiten immerhin noch als hervorragendes Brennmaterial geeignet.
- Rohöl-Investments sind sehr zu empfehlen. Hier bleibt Ihr Vermögen stets liquide. Nachteil: Raffgierige Großkonzerne sorgen leicht für schmutzige Gewissensbisse.
- Immobilien werden meist überbewertet, müssen unterhalten werden und sind unkalkulierbaren Risiken (Erdbeben, Unwetter, Mietnomaden) ausgesetzt.
- Verschenken: Sein Sie doch einfach mal großzügig und geizen Sie nicht mit Ihrem Geld. Wirklich reich ist man ohnehin nur an immateriellen Werten. Spontane Ausschüttungen auf Bürgersteige werden Ihnen mehr Ruhm und Freude bescheren als Sie sich vorstellen können. Doch tun Sie es, wenn möglich, nicht vor der eigenen Behausung. Es sei denn, Sie beabsichtigen einen größeren Ansturm als bei einer Haddsch in Mekka.
Samstag, 16. Juli 2011
Montag, 11. Juli 2011
Sonntag, 26. Juni 2011
Montag, 20. Juni 2011
Samstag, 21. Mai 2011
Mittwoch, 18. Mai 2011
Wer kommt nach den Pleite-Griechen?
- Inflations-Iren
- Bettel-Briten
- Schulden-Spanier
- Desaster-Dänen
- Festgeld-Finnen
- Schufa-Schweden
- Notfall-Norweger
- Schwindel-Schweizer
- Verleihnix-Franzosen
- Ich-habe-gar-kein-Auto-Italiener
- Zinseszins-Zyprer
- Matratzen-Malteser
- Kirchenmaus-Kredit-Kroaten
- Blasen-Belgier
- Luxus-Luxemburger
- Renditen-Rümanen
- Pyramiden-Polen
- Finanztrümmer-Tschechen
- Leasing-Letten
- Rating-Russen
Donnerstag, 14. April 2011
Dienstag, 5. April 2011
Josef Ackermanns neues Leben
Deutsche Parkbank-Chef Josef Ackermann wird sich in Zukunft nur noch um den eigenen Dinkel kümmern. Alle Versuche ihn durch Stohmänner vom Gegenteil zu überzeugen, schlugen fehl.
"Ich habe in der Vergangenheit genug Heu verdient, aber trotzdem möchte ich nicht im Luxus leben und weiterhin hart arbeiten. Lediglich eine goldene Mistgabel wird in Zukunft meine Erfolgsgeschichte symbolisieren. Mit Erbsenzählerei und Milchmädchenrechnungen kenne ich mich ja bereits bestens aus."
Doch ganz freiwillig räumt er das Finanzfeld wohl nicht. "Ich gehe diesen Schritt auch, um an der spanischen Ausgabe von Bauer sucht Frau (Granjero busca esposa) teilnehmen zu dürfen. Als agiler Landwirt hat man bei den jungen Hühnern heutzutage einfach viel bessere Chancen als ein langweiliger Bänker. Außerdem möchte ich mich an meiner Ex-Gattin rächen, dieser alten Kuh. Mich mit einem Schwein zu betrügen, das wird ihr noch leid tun", sagte der gebürtige Schweizerkäse während einer Weizenkonferenz auf seiner baskischen Hacienda. Militante Bauernverbände kündigten Proteste an. (spa)
"Ich habe in der Vergangenheit genug Heu verdient, aber trotzdem möchte ich nicht im Luxus leben und weiterhin hart arbeiten. Lediglich eine goldene Mistgabel wird in Zukunft meine Erfolgsgeschichte symbolisieren. Mit Erbsenzählerei und Milchmädchenrechnungen kenne ich mich ja bereits bestens aus."
Doch ganz freiwillig räumt er das Finanzfeld wohl nicht. "Ich gehe diesen Schritt auch, um an der spanischen Ausgabe von Bauer sucht Frau (Granjero busca esposa) teilnehmen zu dürfen. Als agiler Landwirt hat man bei den jungen Hühnern heutzutage einfach viel bessere Chancen als ein langweiliger Bänker. Außerdem möchte ich mich an meiner Ex-Gattin rächen, dieser alten Kuh. Mich mit einem Schwein zu betrügen, das wird ihr noch leid tun", sagte der gebürtige Schweizerkäse während einer Weizenkonferenz auf seiner baskischen Hacienda. Militante Bauernverbände kündigten Proteste an. (spa)
Mittwoch, 2. März 2011
Dienstag, 11. Januar 2011
Die 10 unsichersten Fluggesellschaften
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Sonntag, 28. November 2010
Finanz-Experten fordern die Rückkehr zur Reichsmark
Eigentlich gibt es sie ja noch. Die Reichsmark. Sogar in Massen. Auch fast acht Jahre nach der Einführung des Euro existieren immerhin noch 60 Billiarden Reichsmark - auf Dachböden, in Antiquitäten oder Omas alter Unterwäsche. Und schenkt man Umfragen Glauben, dann wünscht sich fast die Hälfte der Bundesbürger die Reichsmark als offizielles Zahlungsmittel zurück. So haben zum Beispiel die Finanzexperten der EU-Behörde Eurothermometer festgestellt: "Die Reichsmark war für viele Deutsche das Symbol für wirtschaftliche Sicherheit, Solidität und Wohlstand." (spa)Samstag, 27. November 2010
Neue Kundschaft für Ackermann
Die Deutsche Bank hat es geschafft: Ihr gehört die Mehrheit an der Postbank. Doch es wird nicht einfach werden, mit den Kunden der Postbank auch Geld zu verdienen.
Am Freitag teilte das Institut mit, dass ihr die freien Aktionäre 21 Prozent der Anteile angedient haben. Da die Deutsche Bank vorher schon fast 30 Prozent an der Postbank besaß, kommt sie nun auf mehr als 51 Prozent. "Damit stünde einer Umbenennung der Postbank in Deutsche Parkbank nichts mehr im Weg", sagte der Bankenprofessor Klaus Fleischer.
Montag, 22. November 2010
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