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Mittwoch, 23. November 2011
Trauer um Georg Kreisler
Aufgrund des tragischen Todes unseres geschätzten österreichischen Kabarettisten Georg Kreisler könnten heute viele Freunde des schwarzen Humors in ein melancholisches Stimmungstief verfallen. Doch dagegen gibt es ein einfaches Mittel: Gehen Sie in den nächsten Park und vergiften Sie ein paar Tauben! Danach wird es Ihnen schlagartig besser gehen. Ganz bestimmt.
Montag, 12. September 2011
Mittwoch, 24. August 2011
Samstag, 23. Juli 2011
Trauerbewältigungsfrage
Gibt es eigentlich eine Coverversion des Beatles-Klassikers Norwegian Wood von Amy Winehouse?
Mittwoch, 4. Mai 2011
Dienstag, 3. Mai 2011
Ein Soundtrack für Bin Laden
- Portishead - Theme From To Kill A Dead Man
- Roberta Flack - Killing Me Softly
- Frank Sinatra - Between The Devil And The Deep Blue Sea
- Jimmy Witherspoon - Stormy Monday Blues
- Midnight Oil - Beds Are Burning
- The Police - The Bed's Too Big Without You
- Bon Jovi - Wanted Dead Or Alive
- The Cure - Killing An Arab
- Elvis Presley - Devil In Disguise
- Elton John - Funeral For A Friend (Love Lies Bleeding)
- Pink Floyd - Brain Damage
- Bryan Ferry - Seven Deadly Sins
- Tom Waits - Dead And Lovely, Walk Away (From Dead Man Walking)
- Iggy Pop - It's Nice To Be Dead, Don't Smoke In Bed
- Die Toten Hosen - Bang Bang, You're Dead
- Bad Religion - Pity The Death
- Beastie Boys - Sure Shot
- Jimmy Thackery - A Shot In The Dark
- Ry Cooder - Don't Take Your Guns To Town
- Äi Team - Vom Optimist Zum Terrorist
- Torfrock - Dicke Luft In Der Gruft
- Herbert Grönemeyer - Flugzeuge Im Bauch
- Ennio Morricone - Spiel Mir Das Lied Vom Tod
- Guns'n' Roses - Live And Let Die
- Billy Joel - Only The Good Die Young
Dienstag, 12. April 2011
Gagarins Absturz
Als erster Mann im All wurde er weltberühmt - doch die Ursache seines Absturzes blieb 43 Jahre im Schnapskeller verborgen. Jetzt scheint der Hauptgrund für sein tragisches Ende gefunden worden zu sein: Ihm ging unterwegs der Treibstoff aus!
Moskovskaya - Der russische Kosmonaut und Bruchpilot Juri Gagarin starb am 27. März 1968 bei einem Testflug-Unfall in einem Kampfjet. Seine Maschine bohrte sich senkrecht in die sibirische Tundra. Jahrelang kursierten Verschwörungstheorien, nach denen er angeblich gar keinen Flugschein besaß und die erste Weltumrundung in den Babelsberger Filmstudios inszeniert worden sei.
Jetzt entdeckte ein mongolischer Trödelsammler auf einem Basar bei Wladiwostok jene Blackbox, die die letzten Worte des Weltall-Heros aufzeichnete. Demnach forderte Gagarin vom Kontrollzentrum hochprozentige Unterstützung an, nachdem er sämtliche Bordbestände versehentlich verschüttet hatte. Kurz danach kam er von seinem Kurs ab.
Der eigentliche Skandal: Russische Behörden und Geheimdienste verpunschten offenbar jahrzehntelang die genauen Todesumstände. Die Hinterbliebenen Gagarins nahmen diese Nachricht mit trockener Nüchternheit zur Kenntnis. (spa)
Samstag, 19. März 2011
Trauer um Eisbär Knut
Trauer um Knut: Der Eisbär verstarb am Samstag überraschend vor den Augen geschockter Zoobesucher einen plötzlichen Tod. Die Ursache dafür könnte auf toxisches Futter zurückzuführen sein, hieß es in einer ersten Stellungnahme.
Bärlin - Völlig überraschend verstarb das weltbekannte Knuddelchen während einer gewöhnlichen Verdauungsrunde im Wassergraben seines bärliner Zoogeheges. Tierpfleger konnten Knut nur noch leblos aus dem Wasser angeln. Jegliche Reanimationsversuche blieben leider erfolglos.
Ob durch Algen verseuchtes Fischfutter zum Tod des Eisbären führten, sollen die anstehenden Untersuchungen zeigen. Die Ergebnisse werden jedoch nicht vor der nächsten Eiszeit erwartet. (spa)
Bärlin - Völlig überraschend verstarb das weltbekannte Knuddelchen während einer gewöhnlichen Verdauungsrunde im Wassergraben seines bärliner Zoogeheges. Tierpfleger konnten Knut nur noch leblos aus dem Wasser angeln. Jegliche Reanimationsversuche blieben leider erfolglos.
Ob durch Algen verseuchtes Fischfutter zum Tod des Eisbären führten, sollen die anstehenden Untersuchungen zeigen. Die Ergebnisse werden jedoch nicht vor der nächsten Eiszeit erwartet. (spa)
Dienstag, 1. Februar 2011
Süddeutscher Suizidrekord
Die Suizidrate Bayerns liegt seit vielen Jahren in allen Altersgruppen über dem Bundesdurchschnitt. Die Ursachen dafür sind nicht bekannt. Aus Kreisen des bayerischen Innenministeriums wurde jetzt bekannt, dass einige Todesfälle vergangener Jahre neu untersucht werden sollen.
Auf Nachfrage bei der Pressestelle des LKA teilte man uns mit, erste Ermittlungen hätten ergeben, dass Franz Josef Strauß im wahrsten Sinne des Wortes "vor Wut geplatzt" sei. Vermutlich geschah das Unglück während einer charismatischen Übung vorm heimischen Badezimmerspiegel.
Fernseh-Legende Eduard Zimmermann soll über Jahrzehnte hinweg an schwersten Depressionen gelitten haben. Sein Hausarzt gab jetzt zu: "Ich injizierte ihm zu viel Propof... ähm, ich gab ihm nur die Spritze".
Auch der Fall des Modemachers Rudolph Moshammer steht im Fokus der Soko "Strick". Für seinen schrecklichen Tod wurde ein Iraker verurteilt, der jetzt sein Geständnis widerrief. Zitat: "Er wickelte sich die Schnur selbst um den Hals, weil er bei dieser Gay-Hotline nicht durchkam und zum zehnten Mal seine Kontonummer sagen sollte. Dann lief ich schreiend weg". Sein Anwalt kündigte an, das Urteil anzufechten.
Schauspielerin Annemarie Wendl hatte so sehr ihre Rolle der Hausfrau Else Kling verinnerlicht, dass sie aus Versehen das Mehl mit dem Scheuerpulver verwechselte und qualvoll an einer Gift-Semmel erstickte. Notärzte konnten nur noch ihren Mageninhalt wiederbeleben.
Sehr bizarr wirkt auch die Vermutung, Rainer Werner Fassbinder hätte einen kalten Entzug nicht überlebt. Tatsächlich könnte er einfach nur lebensmüde gewesen sein. Doch in einem Fall sind sich alle zuständigen Ermittler sicher: König Ludwig der II. hat sich tot gepimpert.
Montag, 31. Januar 2011
Günter Ludolf - War es Rauchgas?
Dernbach/Neuwied - Der Zweitälteste der bekannten Schrottplatz-Brüder, Horst Günter Ludolf, ist mit 56 Jahren gestorben. Laut Polizeiangaben wurde er am Montag tot in seiner Wohnung im rheinland-pfälzischen Dernach aufgefunden und mit einem Spezialkran eines Konkurrenzhändlers aus dem zweiten Stock seines Wohnhauses geborgen.Wie in einem solchen Fall üblich seien Beamte der Kriminalpolizei vor Ort gewesen. Es wird vermutet, dass eine Mischung aus Müdigkeit und Kohlenmonoxid zum Tode Günter Ludolfs beigetragen haben könnten. "Eine Rauchgasvergiftung kann nicht ausgeschlossen werden", hieß es von Seiten der Polizei.
Was kaum jemand weiß: Der passionierte Kettenraucher sammelte neben Tabakdosen auch defekte Telefonapparate und hinterlässt eine respektable Kollektion, die auf circa 11.000 Schnurlose und 25.000 Kompaktgeräte geschätzt wird. Sein ganzer Stolz war ein Tischfernsprecher W38 ohne Erdtaste aus alten Reichspostbeständen, ein besonders seltenes Exemplar. Es soll dem Telefonmuseum Bochum gestiftet werden. Die restlichen Geräte wird Manni Ludolf einzeln beim Auktionshaus eboy verschachern.
Wie es auf dem Schrottplatz jetzt weitergehen soll, bleibt abzuwarten. Alle Anrufe werden vorübergehend von einem altmodischen Anrufbeantworter entgegen genommen. Davon besaß er nur einen. "Mein Leben sind die Hörer", sagte er einmal. Dieser Satz würde auch auf Jürgen Domians Grabstein einen Sinn machen.
Es lebe der größte Telefonist aller Zeiten: Horst Günter Ludolf.
Samstag, 22. Januar 2011
Trauer um Rudi K.
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| Pudel Rudi träumte von einem Lehrgang auf der "Gorch Fock". Dieser Wunsch wird ihm jetzt erfüllt. |
Körzdorf - Trotz eines harten Kampfes verstarb unser treuster Leser "Rudi" gestern nach langer Demenzkrankheit. Veterinäre schläferten den weißen Kleinpudel unter amtlicher Aufsicht fachmännisch ein.
Die gesamte Redaktion spricht der Familie ein herzliches Beileid aus. Wir sind in diesen schweren Stunden mit unseren Gedanken bei Ihnen und trauern gemeinsam um den tragischen Verlust.
Rudi war ein strahlender Lichtblick in einer immer dunkler werdenden Welt. Wir werden ihn niemals vergessen - jedenfalls bis nächsten Montag nicht.
Hoffentlich wird er im Hundehimmel sein Glück finden und alle anderen Köter mit seiner Frohnatur anstecken.
In stiller Erinnerung und Anteilnahme, Ihre Saft-Presse
Die gesamte Redaktion spricht der Familie ein herzliches Beileid aus. Wir sind in diesen schweren Stunden mit unseren Gedanken bei Ihnen und trauern gemeinsam um den tragischen Verlust.
Rudi war ein strahlender Lichtblick in einer immer dunkler werdenden Welt. Wir werden ihn niemals vergessen - jedenfalls bis nächsten Montag nicht.
Hoffentlich wird er im Hundehimmel sein Glück finden und alle anderen Köter mit seiner Frohnatur anstecken.
In stiller Erinnerung und Anteilnahme, Ihre Saft-Presse
Sonntag, 9. Januar 2011
Freitag, 1. Oktober 2010
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