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Donnerstag, 15. September 2011

Happy Feet auf Abwegen

Erst wenige Tage war er zurück in seinem Element - jetzt hat er schon wieder festen Boden unter seinen Füßen. Der weltberühmteste Pinguin aller Zeiten ist auf der italienischen Flüchtlings-Insel Lampedusa gestrandet.

Das Forschungsschiff „Tangaroa“ hat den in Neuseeland gestrandeten Kaiserpinguin erst vor elf Tagen in die Freiheit entlassen. Ein Peilsender, der Informationen über seine Wegstrecke liefern sollte, ging aber schon nach kurzer Zeit verloren. Fortan zitterten seine vielen Fans über den Verbleib des neugierigen Ausreißers. Nun muss er sich einen halben Quadratmeter Strand mit einem Elefantenjäger aus Mali teilen. Ob das wohl lange gut gehen wird?

Tierschützer versuchten bereits mit Booten die Insel zu erreichen, wurden aber von Wasserschutzpolizisten daran gehindert. Sollte sich sein Herrchen nicht bis Anfang nächster Woche bei den italienischen Behörden gemeldet haben, wird "Happy Feet" im Naturhistorischen Museum von Bologna ein neues Zuhause finden. (spa)

Sonntag, 28. August 2011

So schützt sich Amerikas Ostküste vorm Wirbelsturm:

- Zum Wettergott beten, dass der Hurrikan nur die Problemviertel verwüstet
- Fenster und Türen von innen verrammeln und eine Notrufsäule im Wohnzimmer aufstellen
- Vorher nochmal gut durchlüften
- Hamsterradkäufe zwecks eigener Stromversorgung
- Gegebenenfalls Haustiere an Hydranten oder Laternenpfählen festbinden
- Alle Kühlschränke evakuieren und die Sandsäcke kraulen
- Auf Roland Emmerichs Dach steigen
- Endlich mal die Verwandten in Minnesota besuchen
- Al Qaida beschuldigen
- Mit Popcorn und Erfrischungsgetränken CNN gucken

Dienstag, 5. Juli 2011

Rainbow Warrior III

Die 23 Millionen teure Rainbow Warrior III lief erfolgreich vom Stapel und wird zum großen Greenpeace-Jubiläum im Oktober festlich eingeweiht. Doch was kann das neue Aktionsschiff wirklich? Saft-Presse hat für Sie die wichtigsten Fakten zusammengestellt.
  • Ein Hubschrauberlandeplatz gewährleistet, dass jederzeit genügend Fotografen und Reporter an Bord sind, welche für eine reibungslose Berichterstattung sorgen
    • Eine biologische Abwasseraufbereitungsanlage wird in stark verunreinigten Gewässern für bessere Badebedingungen sorgen
    • Durch Wasserschallsignale können Wale akustisch vor böswilligen Fängern gewarnt werden
    • Der Bordcomputer ortet automatisch alle Wasserfahrzeuge unter französischer Flagge und macht um sie einen großen Bogen
    • Sollte unverhofft ein U-Boot auftauchen, kann der Ghost-Modus aktiviert werden und die Rainbow Warrior wird sofort unsichtbar
    • Um vor afrikanischen Küsten nicht von hungrigen Piraten geentert zu werden, sorgen acht Gulaschkanonen für die nötige Sicherheit
    • Sollte das Schiff in auswegloser Lage auf Grund laufen, wird es sich dank biologisch abbaubaren Materialien innerhalb weniger Stunden in Luft auflösen

    Mittwoch, 29. Juni 2011

    Senioren an den Strahlenschacht

    Endlich ist geklärt, dass die 126.000 maroden Atommüllfässer aus dem ehemaligen Salzbergwerk Asse geholt werden können. Die Bürgerinitiative "Senioren an den Schacht“ will das Bundesamt für Strahlenschutz schon in der nächsten Woche über den Bau eines sicheren Zwischenlagers unterrichten. „Wir sind dabei, ein Konzept für die Umgestaltung einer nahegelegenen Gartenlaubenkolonie zu erarbeiten“, sagte Sprecher Werner Schulze-Erdel einem Zivildienstleistenden. (spa)

    Donnerstag, 23. Juni 2011

    Ai Weiwei in Sachsen

    Kaum ist er in Freiheit, sorgt der weltbekannte Aktionskünstler sofort wieder für spektakuläre Schlagzeilen. Im beschaulichen Sachsen freut man sich über sein neuestes Projekt.

    Im frischen Wind des Erzgebirges hat er eine Wäscheleine installiert, die zwischen zwei Ebereschen gespannt ist und uns vor den dramatischen Folgen des Klimawandels mahnen soll. Auf der Präsentationsveranstaltung betonte Weiwei, dass es sich bei den verwendeten Kleidungsstücken selbstverständlich um eigens getragene Hosen handele, die er während seines wochenlangen Gefängnisaufenthalts trug und die deshalb einen starken Geruch von Pekingente verströmen. Da die unverkennbare Duftnote bis über die tschechische Landesgrenze hinausreiche, bat er die Anwohner um Verständnis: "Sie sollten lieber ihre Fenster schließen".

    Anschließend verteilte der beliebte "Dicke", wie er in den chinesischen Medien aufgrund der eingeschränkten Pressefreiheit genannt wird, großzügig signierte Handtücher und versprach sich beim anstehenden Treffen mit dem amtierenden Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich für die Interessen der Bürger einzusetzen. (spa)

    Dienstag, 5. April 2011

    Josef Ackermanns neues Leben

    Deutsche Parkbank-Chef Josef Ackermann wird sich in Zukunft nur noch um den eigenen Dinkel kümmern. Alle Versuche ihn durch Stohmänner vom Gegenteil zu überzeugen, schlugen fehl.

    "Ich habe in der Vergangenheit genug Heu verdient, aber trotzdem möchte ich nicht im Luxus leben und weiterhin hart arbeiten. Lediglich eine goldene Mistgabel wird in Zukunft meine Erfolgsgeschichte symbolisieren. Mit Erbsenzählerei und Milchmädchenrechnungen kenne ich mich ja bereits bestens aus."

    Doch ganz freiwillig räumt er das Finanzfeld wohl nicht. "Ich gehe diesen Schritt auch, um an der spanischen Ausgabe von Bauer sucht Frau (Granjero busca esposa) teilnehmen zu dürfen. Als agiler Landwirt hat man bei den jungen Hühnern heutzutage einfach viel bessere Chancen als ein langweiliger Bänker. Außerdem möchte ich mich an meiner Ex-Gattin rächen, dieser alten Kuh. Mich mit einem Schwein zu betrügen, das wird ihr noch leid tun", sagte der gebürtige Schweizerkäse während einer Weizenkonferenz auf seiner baskischen Hacienda. Militante Bauernverbände kündigten Proteste an. (spa)

    Samstag, 19. März 2011

    Trauer um Eisbär Knut

    Trauer um Knut: Der Eisbär verstarb am Samstag überraschend vor den Augen geschockter Zoobesucher einen plötzlichen Tod. Die Ursache dafür könnte auf toxisches Futter zurückzuführen sein, hieß es in einer ersten Stellungnahme.

    Bärlin - Völlig überraschend verstarb das weltbekannte Knuddelchen während einer gewöhnlichen Verdauungsrunde im Wassergraben seines bärliner Zoogeheges. Tierpfleger konnten Knut nur noch leblos aus dem Wasser angeln. Jegliche Reanimationsversuche blieben leider erfolglos.

    Ob durch Algen verseuchtes Fischfutter zum Tod des Eisbären führten, sollen die anstehenden Untersuchungen zeigen. Die Ergebnisse werden jedoch nicht vor der nächsten Eiszeit erwartet. (spa)

    Mittwoch, 5. Januar 2011

    Die Folgen des neuen Lebensmittelskandals

    - Biodiesel kann an allen Bauernhöfen und Mastbetrieben
      getankt werden
    - Kerosin, Flüssiggas und Ethanol werden zur
      Tierfuttermittelproduktion zugelassen
    - Im Baumarkt gibt es 90% Rabatt auf Tiernahrung
    - Klaus & Klaus singen ab jetzt: "Klingelingeling, klingelingeling,
      hier kommt der Bofrostmann"
    - Jedes siebte Überraschungsei hat einen toxischen Inhalt
      (vorher war es jedes zweite)
    - Mischfettsäure als Brotaufstrich erhältlich
    - Dioxine müssen auf Verpackungen angegeben werden und
      deutlich lesbar sein (Gift-Ampel)
    - Eierlikör darf mit Schmierfett gepanscht werden
    - Pflanzliche Öle ausschließlich für Haarkuren zugelassen
    - Emden und Uetersen bekommen bessere Verkehrsanbindungen
      (Autobahn, Flughafen, neuer Güterbahnhof)
    - Ilse Aigner ernährt sich nur noch vegan
    - Foodwatch wird aufgelöst