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Donnerstag, 24. November 2011

Rafatis Abschiedsbrief

An meine Familie,

ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Irgendwie ist mir in letzter Zeit alles über den Kopf gewachsen. Erst wählen mich die Spieler zum unfähigsten Schiri seit Wolf-Dieter Ahlenfelder, dann zieht man meinen Namen im Internet durch den Schmutz und die undankbaren Idioten von der UEFA stufen mich so gnadenlos herab wie eine Ratingagentur. Und als wäre das noch nicht genug des Guten, hintergeht mich der Aytekin auch obendrein mit meiner eigenen Frau (diese Schlampe!). Ich fühle mich wie eine Pfeife.

Ach, wäre ich doch besser in der heimischen Bezirksliga geblieben. Da bekommt man für schlechte Leistungen wenigstens direkt was aufs Maul. Aber dafür ist jetzt zu spät. Eine Seele lässt sich leider nicht so leicht fitspritzen wie ein lädierter Schenkel. Und mein Selbstwertgefühl ist weiter von einem Nichtabstiegsplatz entfernt als Lothar Matthäus von einem Trainerjob in der Bundesliga. Doch dieser Vergleich tröstet mich jetzt auch nicht mehr über meine unendliche Verzweiflung hinweg.

Ich habe fertig

B.R.,
Hyatt Regency Köln, 19.11.2011

Donnerstag, 10. November 2011

Poker-Tipps für Einsteiger

  • Beugen Sie einer Thrombose vor, indem Sie alle 15 Minuten All-in gehen.
  • Spekulieren Sie nie auf eine Große Strasse, investieren Sie niemals unüberlegt in eine Kleine Straße und nehmen Sie keine Hypotheken auf ein Full House auf.
  • Keine vorlauten Äußerungen: Selbst ein dezentes "Lasst die Hosen runter" könnte Sie verdammt alt bzw. klein aussehen lassen.
  • Wenn Sie Ihre Hand wegwerfen, gehen Sie sicher, dass Ihre Uhr nicht mehr dran ist.
  • Hoffnung aufgeben ist nicht drin, denn die Postannahmestelle weiß nicht, wie sie sie berechnen soll.
  • Kratzen Sie Sich nur, wenn es Ihnen wirklich juckt. Das verwirrt Ihre Gegner am meisten.
  • Bringen Sie Ihre Gegenspieler durch ein opulentes Frühstück (Omelett mit Erbsen und Bohnen) zur Verzweiflung.
  • Schwächen Sie die Konzentration Ihrer Mitstreiter, indem Sie statt einer Sonnenbrille eine Hornbrille aufsetzen.
  • Denken Sie niemals an den Pot, es sei denn, das Turnier findet in Holland statt oder Sie haben den Dealer-Button.
  • Falls Sie der Mut verlassen hat, bestellen Sie ersatzweise an der Bar einen Wermuth oder Caro-Kaffee.
  • Machen Sie es nicht wie Boris Becker und versuchen Sie auf gar keinen Fall ein Ass zu schlagen: es wird nicht funktionieren!
  • Sollten Ihnen dennoch die Chips ausgehen, halten Sie unbedingt eine Tüte Erdnussflips bereit.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Schwule Fußballer erkennen

11 Anzeichen, an denen man einen homosexuellen Fußballer erkennt:

- Seine Sporttasche duftet nach Lavendel und Rosenblüten
- Sein Fön gibt erst nach 90 Minuten den Geist auf
- Sein Torjubel erinnert an die Village People
- Er lässt sich vor jedem Spiel fitspritzen
- Er bezeichnet die A-Jugend als die härteste Zeit seines Lebens
- Vor Gastspielen in Russland täuscht er eine Steißbeinprellung vor
- Er stellt seine Morgenlatte für Klimmzüge zur Verfügung
- Er hält dem Trainer auch in schwersten Zeiten die Stange (Bernd Stange ausgenommen)
- Er knipst in der Mannschaftskabine öfter mal das Licht aus
- Seine Traumvereine sind der SV Grün-Weiß Hodenhagen, der FSV Geilenkirchen und die SpVgg Fickingen
- Er schwärmt für Cristiano Ronaldo

Mittwoch, 21. September 2011

Es gibt nur einen Hans Sarpei

Die wahren Hans-Sarpei-Sprüche LESEN SIE NUR HIER!

Hans Sarpei kann Rückpässe im gegnerischen Tor versenken.
Hans Sarpei trinkt seinen Pausentee nach dem Spiel.
Hans Sarpei absolviert Liegestütze im Stehen.
Hans Sarpei kann Kunstrasen mähen.
Hans Sarpei kann Medizinbälle aufpusten.
Hans Sarpei kann Freistoßmauern abreißen.
Hans Sarpei kann Rot sehen, ohne vom Platz zu fliegen.
Hans Sarpei kann mit fairen Mitteln foulen.
Hans Sarpei liest Felix Magath die Leviten.
Hans Sarpei hält dem Fußballgott eine Kabinenpredigt.

Hans Sarpei surft auf La-Ola-Wellen.
Hans Sarpei kann Schlachtrufe flüstern.
Hans Sarpei bekommt eine Stadionwurst ohne Brötchen.
Hans Sarpei pustet Bengalisches Feuer aus.
Hans Sarpei kann einem Abstiegsgespenst Angst einjagen.
Hans Sarpei kann sich selbst auswechseln.
Hans Sarpei besitzt für Flugkopfbälle einen Reisepass.
Hans Sarpei kann Fallrückzieher auch vorwärts.
Hans Sarpei kann mit Schalke Meister werden.
Hans Sarpei ist unabsteigbarer als Bochum.


Hans Sarpei kann Blutgrätschen ausweichen.
Hans Sarpei staubt besser ab als seine Putzfrau.
Hans Sarpei rettet den Ball auf der Mittellinie.
Hans Sarpei ist mit allen Regenwassern gewaschen.
Hans Sarpei kann Maulwürfe tunneln.
Hans Sarpeis Hund heißt Tengelmann.
Hans Sarpei trägt im Winter Schuhe mit Christstollen.
Hans Sarpei kann Beethovens Neunte auf einer Vuvuzela spielen.
Hans Sarpei erzielt sieben Treffer an der Torwand.
Hans Sarpei gibt eine Autogrammstunde in zwei Minuten.


Hans Sarpei kann den Teufel an die Taktiktafel malen.
Hans Sarpei kniffelt mit Videowürfeln.
Hans Sarpei isst zum Frühstück Leitwölfe.
Hans Sarpei schläft in Bettwäsche von Wanne-Eickel.
Hans Sarpei hat seine Frisur versichert.
Hans Sarpei kann verloren geglaubte Spiele bei Ebay versteigern.
Hans Sarpei darf Online-Sportwetten abschließen.
Hans Sarpei kann in der Sommerpause Hartz IV beantragen.
Hans Sarpei lässt sich von Sepp Blatter schmieren.
Hans Sarpei berät die Berater vom DFB.

Hans Sarpei kann Einwürfe von der Steuer absetzen.
Hans Sarpei bekommt Handgeld fürs Schulterklopfen.
Hans Sarpei kann seinen Vertrag im
Liegen absitzen.
Hans Sarpei erhält Freikarten mit Ermäßigung.
Hans Sarpei kassiert Auflaufprämien
beim Promi-Dinner.
Hans Sarpei veranstaltet Benefizspiele für
einen schlechten Zweck.
Hans Sarpei kriegt Zinsen auf der Reservebank.
Hans Sarpei bestellt Spielerfrauen im Katalog.
Hans Sarpei kann Gras fressen,
ohne high zu werden.
Hans Sarpei philosophiert mit Podolski über Kant.

Hans Sarpei hat einen Kerspintomographen im Wohnzimmer.
Hans Sarpei hat ein Flutlicht auf dem Nachttisch stehen.
Hans Sarpei beschäftigt einen Torwart für seine Garage.
Hans Sarpei fährt ein Auto mit Notbremse.
Hans Sarpei hat eine Abseitsfalle auf dem Dachboden.
Hans Sarpeis Gästezimmer ist ein Strafraum.
Hans Sarpei hat eine Bar im Tabellenkeller.
Hans Sarpei lässt die Nachbarskinder nie gewinnen.
Hans Sarpei nimmt Testspiele ernst.
Hans Sarpei hat keine Bänderdehnung in der Unterhose. Hans Sarpei hat einen Faserriss in seiner Leggins.

Hans Sarpei kann den Videobeweis einführen.
Hans Sarpei macht bei Dopingkontrollen groß.
Hans Sarpei kann ohne Receiver schwarzsehen.
Hans Sarpei wird im Solarium weiß.
Hans Sarpei läuft ein Zirkeltraining im Dreieck.
Hans Sarpei weiß, wo der Schiri wohnt.
Hans Sarpei kennt das Vaterland des Fußballs.
Hans Sarpei gibt zum Einstand sein Abschiedsspiel.
Hans Sarpei twittert seine Memoiren.
Hans Sarpei hat genau 10 Freunde bei Facebook.

Freitag, 26. August 2011

Philipp Lahms Buch

Quelle: 11 FEINDE
Der kleine Unterschied - Wie man heute Riesenfußballer wird

Als Junge war er klein und schmächtig. Heute ist er klein, kräftig und Kapitän der deutschen Nationalmannschaft und des FC Bayern München. Wie wird man so ein Riesenfußballer? Und was muss ein minderwüchsiger Bajuware dafür mitbringen? Philipp Lahms Ghostwriter berichtet in vielen belanglosen Details über seinen Aufstieg vom Schmalhans zu einem der besten Außendienstverteidiger der Welt am Sonntag. Er erzählt von vergessenswerten Momenten süddeutscher Bolzplatzgeschichte und schildert, was hinter den Kulissen von Pampersliga, Uefa-Cup und provinziellen Hallenturnieren geschieht. Und er beantwortet entscheidende Fragen: Welchen Repressalien sind Riesentalente heute ausgesetzt? Was bedeutet es, permanent von der Bild-Redaktion genervt zu werden? Was heißt es, im falschen Moment zu schweigen - und wie kann man als Zwerg seine Mitspieler übersehen? Philipp Lahm zeigt nicht nur unter der Dusche, was es heißt, den nackten Tatsachen ins Auge zu sehen, sondern auch in diesem Buch. »Der kleine Unterschied« hilft mit, die Welt von kleinwüchsigen Sportlern besser zu verstehen.

»Dieses Buch ist Käse.« Louis van Gaal

»Große Töne eines wirklich kleinen Mannes.« Jürgen Klinsmann

»Dieser Liliputaner hat nicht mehr alle Stollen am Schuh.« Rudi Völler

Donnerstag, 25. August 2011

Michael Schumachers Karriere im Überblick

1969: In einer Garage in Hürth-Hermülheim erblickt der kleine Michael im warmen Schein einer Nebelschlussleuchte das Licht der Welt.

1971: Mit knapp drei Jahren gewinnt er sein erstes Bobbycar-Rennen gegen Vater Rolf. Der kommt am Ende mit sagenhaften sieben Weihnachtsbaumrunden Rückstand ins Ziel.

1973: Seinen ersten aktiven Kontakt mit einem Motorfahrzeug hat Schumacher bereits im Alter von vier Jahren, indem sein Vater ihm ein geklautes Kettcar mit 5-PS-Mofamotor unter den Hintern klebt. Sein erster Preis für die erfolglose Jungfernfahrt folgt auf dem Bremsfuß: Vater Rolf ehrt ihn mit einer schallenden Ohrfeige.

1974: Weil er als Fünfjähriger seinen deutlich älteren Mitstreitern bereits haushoch überlegen ist, beschließen seine Eltern, auf eigenem Wege für mehr Konkurrenz zu sorgen. Neun Monate später wird Bruder Ralf geboren.

1980: Fehlende Geldmittel zwingen den rasenden Milchbubi dazu, altes Frittenfett aus der Kartbahnküche zu tanken. Seinem Siegeszug tut dies dennoch keinen Abbruch.

1984: Mit fünfzehn wird er zum ersten Mal Juniorenweltmeister in der Klasse bis 70 IQ.

1987: Den Sprung in die Formel König ermöglicht ihm ein einarmiger Bandit, der von nun an das nötige Kleingeld für eine erstklassige Motorisierung ausspuckt.

1989: Mit Bravour besteht Michael seine Gesellenprüfung zum Kfz-Machaniker. Absolut siegessicher dreht er schon vorab eine Ehrenrunde.

1991: Schumacher gibt sein Formel-1-Debüt. Als er in Monza seine ersten Punkte einfährt, bekommt er postwendend einen Brief vom Kraftfahrtbundesamt.

1992: Sein erster Formel-1-Sieg in Spa-Francorchamps kommt durch eine ausgeklügelte Boxentaktik zustande: Manager Willi Weber tankt blitzschnell randvoll und betätigt sich anschließend als wieselflinker Anschieber.

1993: Während eines heimlichen Skiurlaubs in Österreich erlebt Schumacher seine erste Talfahrt.

1994: Ein verändertes Regelwerk lässt zu, dass Schumacher seine Nase jetzt noch höher tragen darf. Dieser Vorteil schüchtert Ayrton Senna am 1. Mai in Imola derart ein, dass er vergisst, seine Radaufhängung kontrollieren zu lassen. Im letzten Rennen der Saison rammt Schumacher seinen ärgsten Widersacher Damon Hill geschickt von der Piste und wird dadurch zum ersten deutschen Formel-1-Weltmeister.

1995: Mit seinem zweiten Titelgewinn lässt er Damon Hill erneut im Regen stehen. Im selben Jahr heiratet Michael seine Lebensgefährtin, die Bürofachverkäuferin Corinna Betsch. Nach der standesamtlichen Trauung wird die Hochzeitseskorte, unter dem Schwenken gelber Flaggen, von einem Safety-Car sicher durch die Kerpener Innenstadt geleitet.

1996: Auf Drängen von Berater-Schlitzohr Niki Lauda wechselt Schumacher vom Benetton-Team zu Ferrari. Zu breite Cockpit-Seitenwülste sorgen jedoch für eine durchweg verkorkste Saison.

1997: Michaels Bruder Ralf erhält einen Vertrag für die Formel 1. Es stellt sich jedoch sehr schnell heraus, dass es sich bei "Schumi II" um einen Trittbrettfahrer ersten Ranges handelt. Michael Schumacher werden nach einer handfesten Auseinandersetzung mit dem neuen Weltmeister Jacques Villeneuve alle Punkte in Flensburg gestrichen.

1998: Nach einer erneuten Regeländerung, die eine Profillosigkeit des Fahrers verbietet, droht Schumacher kurzzeitig das plötzliche Ende seiner Karriere. Als die FIA feststellt, dass man unter diesen Bedingungen nahezu dem kompletten Fahrerfeld die Starterlaubnis entziehen müsste, wird der Plan noch vor dem ersten Rennen wieder verworfen.

1999: Weil Schumacher beim Großen Preis von England ungebremst in einen Reifenstapel rast, ist die Saison für ihn vorzeitig beendet. Nach dem Crash zeigt er sich aber zuversichtlich: "Ein Unterschenkelbruch ist noch lange kein Beinbruch." Der Finne Häkkinen wird erneut Weltmeister.

2000: Mit seinem 41. Sieg stellt Schumacher Sennas Rekord ein und heult danach auf der Pressekonferenz wie ein Zündschlosshund, wodurch die Filmindustrie erstmals auf ihn aufmerksam wird. Einige Wochen später kann er vor Freude bellen: Sein dritter WM-Titel löst in Italien den ersten Ausnahmezustand seit 1945 aus.

2004: Nach vier weiteren WM-Titeln in Folge wirkt der "Regengott" mittlerweile zwar etwas ausgetrocknet, denkt aber noch lange nicht ans Aufhören.

2005: Im Januar spendet Schumacher 10 Fantastillarden Dollar für die Opfer der Flutkatastrophe in Thailand und Indonesien. Größere Highlights schreibt dieses Jahr nicht.

2006: Als "Schummel-Schumi" im Qualifying beim Großen Preis von Monaco seinen Boliden in der Rascasse-Kurve parkt und deswegen auf den letzten Startplatz versetzt wird, geht er wutentbrannt zu Fuß zum Genfersee zurück und verkündet via Videobotschaft seinen Rücktritt.

2007: Schumacher bleibt als Berater für Ferrari tätig und zieht an Wochenenden mit dem Michelin-Männchen um die Schweizer Berghütten. Nebenbei kauft er sich neue Freunde für Fußball-Benefizspiele, die aber hauptsächlich der eigenen Imageverbesserung dienen.

2008: Das Michelin-Männchen vermittelt ihm eine Nebenrolle in dem Film Asterix bei den Paralympischen Spielen.

2009: Nach zahlreichen peinlichen Versuchen eine zweite Rennfahrerkarriere auf dem Motorrad zu verwirklichen, entscheidet er sich, in die Formel 1 zurückzukehren.

2010: An die alten Erfolge kann Schumacher, der nun im "Silberpfeil für arme Reiche" unterwegs ist, nicht mehr anknüpfen. Sogar sein Mordversuch auf Rubens Barrichello scheitert kläglich.

2011: Das zweite Comeback-Jahr verläuft bisher ebenfalls frustrierend. Doch wer einen Michael Schumacher kennt, der weiß, dass er das Lenkrad nicht so schnell in den Kies wirft.

Donnerstag, 18. August 2011

Hopp zieht Konsequenzen


Die 11 besten Hopp-Schmähgesänge

"Didi, wir wissen wo die Firma steht..."
"Alle auf den Hopp, alle auf den Hopp..."
"Ihr seid nur ein Softwarelieferant/Ausbildungsverein!"
"Und schon wieder keine Stimmung, SAP!!!" *
"Hallo Hoppkurve?"
"Und wir haben ein Idol: Hajo Waaatzkeee."
"Erste Liga, jeder weiß warum!"
"Vom Betriebswirt bis zur Börse, immer wieder SAP." *
"Zicke zacke zicke zacke: Hopp, Hopp, Hopp!"
"Eijeijei, wir haben keinen Dietmar - eijeijei, das ist so wunderbar."
"Dietmar, wir hören nix!"

*mit freundlicher Unterstützung von Siemens

Montag, 18. Juli 2011

Die 10 schönsten Momente der Frauen-WM

Die 10 schönsten Momente der Frauen-WM

10.) Der, als die La-Ola-Welle verebbte
     9.) Der, in dem Karla Kick nicht zu sehen war
       8.) Der, als Äquatorialguinea mit zwei Torhüterinnen agierte
         7.) Der, in dem Birgit Prinz entmannt wurde
           6.) Der, als Nordkorea die anabolen Steroide ausgingen
             5.) Der, als die Schwedinnen ihre Trikots verschenkten
               4.) Der, als sich Taz-Kolumnist Deniz Yücel als Schlampe geoutet hat
                 3.) Der, als die deutschen Spielerinnen hemmungslos ein fremdes Tor bejubeln durften
                   2.) Der, als Sepp Blatter ausgepfiffen wurde
                     1.) Der, in dem sich die Japanerinnen für Hiroshima und Nagasaki rächten

                      Donnerstag, 14. Juli 2011

                      Benimmregeln für Neuer

                      An einem runden Tisch haben sich die Ultra-Anhänger vom FC Bayern München und der Ex-Schalke-Keeper Manuel Neuer darauf verständigt, bei Einhaltung folgender Verhaltensregeln das Kriegsbeil vorläufig zu begraben:
                      • Nur blau auf den Platz laufen
                      • Bei allen Heimspielen mindestens 1000m von der Arena entfernt parken
                      • Niemals Kahn imitieren: Brüllen, beißen, treten, imaginäre Bananen aufsammeln und gegnerische Eckfahnen erobern, alles absolut tabu
                      • Abstöße ausnahmslos in Richtung Haupttribüne schießen
                      • Unterhemdbotschaften mit vereinsbezogenen Anspielungen sind unerwünscht. Nur politische Äußerungen wie z.B. "Free Giesing", "Give beef a chance" oder "Keine Macht den Grünen" werden von den Ultras akzeptiert
                      • Auch die üblichen Privilegien eines Bayern-Spielers bleiben Manuel Neuer verwehrt. Das bedeutet: Schuhe selbst putzen, nur von der Freundin massieren lassen und keine Freigetränke im P1

                      Sonntag, 10. Juli 2011

                      Ausgejapst

                      Das Unvorstellbare ist eingetreten: Die deutschen Fußball-Frauen sind überraschend im Viertelfinale mit 0:1 an den Japanerinnen gescheitert. Das versprochene Kaffeeservice, das die Spielerinnen im Fall einer Titelverteidigung erhalten hätten, wird nun auf dem Frankfurter Römer zerdeppert. Vielleicht bringen die Scherben für die nächste Weltmeisterschaft 2015 in Kanada das nötige Quantum Glück.

                      Pressestimmen aus aller Welt

                      De Telegraaf: "Gegen Japan kann man mal verlieren."

                      El País: "Kopf hoch, ihr Deutschen! Unsere Frauen spielen noch schlechter."

                      The Guardian: "The cup of dreams has broken."

                      Japanese Morning: "Diese Niederlage für Deutschland gleicht einem Super-Gau."

                      11 Freundinnen: "Die Schmach von Wolfsburg."

                      La Gazzetta dello Sport: "Was machen deutsche Frauen - zu viel Bunga Bunga?"

                      Basler Zeitung: "Jetzt muss man etwas Neues aufbauen. Die Trainerin ist wahrlich nicht zu beneiden."

                      Salzburger Nachrichten: "Gespielt wie trübe Tassen. Das Comeback der Trümmerfrauen."

                      Kleine Zeitung: "Die Mannschaft wirkte sehr verkrampft. Vielleicht hätte ein Vorspiel geholfen."

                      Der Standard: "Der Titeltraum ist ausgejapst!"

                      Mittwoch, 29. Juni 2011

                      Spielerinnen, die wir bei der Frauen-WM vermissen

                      Ann Griff (CAN), Hope Damage (USA), Klein Klein (CHI), Hu Li Gen (NKR), Hakke Breid (NOR), Hymne Singen (SWE), Nelly Redcard (ENG), Landmine Aua-Aua (NIG), Cristina Favela (BRA), Mushi Kamasutra (JAP), Klara Treffer (GER), Laola Welle (ÖST), Juli Zehbruch (SUI), Extremiz Guerilla (COL), Conchita Gol-Fabricado (ARG), Veronica Bunga Bunga (ITA)

                      Dienstag, 21. Juni 2011

                      Frauen-WM mit Ballack

                      Nun also doch! Michael Ballack ist wieder für sein Heimatland im Einsatz, wenn auch diesmal nur als Hostess. Im deutschen Mannschaftshotel wird sich der gebürtige Görlitzer mit vollem Einsatz ums Wohlergehen aller Spielerinnen kümmern, inklusive Yoni-Massage.

                      Während sich das ganze Land auf dieses Mega-Event freut, schwant Saft-Presse nichts Gutes, denn schließlich werden diese Spiele von unfähigen, überbezahlten Kommentatoren begleitet, die vom Fußball noch weniger Ahnung haben als ein Kegelweltmeister vom Einlochen. An folgende Quasselkasper/innen auf und neben den Plätzen werden Sie sich gewöhnen müssen:

                      Thomas Quark, Wolf-Rita Oschmann, Beate Rethy, Reinhild Dreckmann, Marcel Haarreif, Olivia Schmidtke, Okka Gaukeley, Gerda Gottlob, Michaela Steinfresser, Katrin Brüller-Hohesbein, Heribert Prosecco-Faßbender, Steffen Simonis und Tom Dreitagebartels.

                      Damit steht einer unterhaltsamen Frauen-WM 2011 nichts mehr im Wege.