Montag, 11. Juli 2011
Sonntag, 10. Juli 2011
Ausgejapst
Das Unvorstellbare ist eingetreten: Die deutschen Fußball-Frauen sind überraschend im Viertelfinale mit 0:1 an den Japanerinnen gescheitert. Das versprochene Kaffeeservice, das die Spielerinnen im Fall einer Titelverteidigung erhalten hätten, wird nun auf dem Frankfurter Römer zerdeppert. Vielleicht bringen die Scherben für die nächste Weltmeisterschaft 2015 in Kanada das nötige Quantum Glück.
Pressestimmen aus aller Welt
De Telegraaf: "Gegen Japan kann man mal verlieren."
El País: "Kopf hoch, ihr Deutschen! Unsere Frauen spielen noch schlechter."
The Guardian: "The cup of dreams has broken."
Japanese Morning: "Diese Niederlage für Deutschland gleicht einem Super-Gau."
11 Freundinnen: "Die Schmach von Wolfsburg."
La Gazzetta dello Sport: "Was machen deutsche Frauen - zu viel Bunga Bunga?"
Basler Zeitung: "Jetzt muss man etwas Neues aufbauen. Die Trainerin ist wahrlich nicht zu beneiden."
Salzburger Nachrichten: "Gespielt wie trübe Tassen. Das Comeback der Trümmerfrauen."
Kleine Zeitung: "Die Mannschaft wirkte sehr verkrampft. Vielleicht hätte ein Vorspiel geholfen."
Der Standard: "Der Titeltraum ist ausgejapst!"
Pressestimmen aus aller Welt
De Telegraaf: "Gegen Japan kann man mal verlieren."
El País: "Kopf hoch, ihr Deutschen! Unsere Frauen spielen noch schlechter."
The Guardian: "The cup of dreams has broken."
Japanese Morning: "Diese Niederlage für Deutschland gleicht einem Super-Gau."
11 Freundinnen: "Die Schmach von Wolfsburg."
La Gazzetta dello Sport: "Was machen deutsche Frauen - zu viel Bunga Bunga?"
Basler Zeitung: "Jetzt muss man etwas Neues aufbauen. Die Trainerin ist wahrlich nicht zu beneiden."
Salzburger Nachrichten: "Gespielt wie trübe Tassen. Das Comeback der Trümmerfrauen."
Kleine Zeitung: "Die Mannschaft wirkte sehr verkrampft. Vielleicht hätte ein Vorspiel geholfen."
Der Standard: "Der Titeltraum ist ausgejapst!"
Freitag, 8. Juli 2011
Mittwoch, 6. Juli 2011
Dienstag, 5. Juli 2011
Rainbow Warrior III
Die 23 Millionen teure Rainbow Warrior III lief erfolgreich vom Stapel und wird zum großen Greenpeace-Jubiläum im Oktober festlich eingeweiht. Doch was kann das neue Aktionsschiff wirklich? Saft-Presse hat für Sie die wichtigsten Fakten zusammengestellt.
- Ein Hubschrauberlandeplatz gewährleistet, dass jederzeit genügend Fotografen und Reporter an Bord sind, welche für eine reibungslose Berichterstattung sorgen
- Eine biologische Abwasseraufbereitungsanlage wird in stark verunreinigten Gewässern für bessere Badebedingungen sorgen
- Durch Wasserschallsignale können Wale akustisch vor böswilligen Fängern gewarnt werden
- Der Bordcomputer ortet automatisch alle Wasserfahrzeuge unter französischer Flagge und macht um sie einen großen Bogen
- Sollte unverhofft ein U-Boot auftauchen, kann der Ghost-Modus aktiviert werden und die Rainbow Warrior wird sofort unsichtbar
- Um vor afrikanischen Küsten nicht von hungrigen Piraten geentert zu werden, sorgen acht Gulaschkanonen für die nötige Sicherheit
- Sollte das Schiff in auswegloser Lage auf Grund laufen, wird es sich dank biologisch abbaubaren Materialien innerhalb weniger Stunden in Luft auflösen
Montag, 4. Juli 2011
Möchtegern am Montag
Aufruf zum Organspenden
Gehören Sie auch zu denen, die Gewissensbisse plagen,
Weil hierzulande Tausende auf Transplantate warten
Wird Ihnen schon vom Wörtchen "Dialyse" flau im Magen,
Dann sollten Sie auf jeden Fall 'nen Spenderausweis haben
Sie können einem Raucher neue Lungenflügel schenken
Oder einem Säufer seine zweite Leber nicht verdenken
Denn Heilen ist was Schönes, so viel steht außer Frage
Nehmen Sie sich ein Herz und spenden innere Organe
Ein Augenarzt wird mit Bedacht Ihre Hornhaut verplanzen
Ein paar von Ihren Knorpeln lassen andere fröhlich tanzen
Und mit Ihren Gedärmen fühlt sich jemand wieder frei,
Dazu fehlt nur ein Eintrag in die DSO-Datei
Helfen Sie, daß Kranke durch Ihr Ende profitieren
Weshalb sollten Sie sich nach Ihrem Tod dafür genieren?
Wenn's sein muss, nehmen wir auch Ihr Gesicht oder die Haare
Tun Sie etwas Gutes - und spenden Sie Organe!
Getextet von Mark Möchtegern
Gehören Sie auch zu denen, die Gewissensbisse plagen,
Weil hierzulande Tausende auf Transplantate warten
Wird Ihnen schon vom Wörtchen "Dialyse" flau im Magen,
Dann sollten Sie auf jeden Fall 'nen Spenderausweis haben
Sie können einem Raucher neue Lungenflügel schenken
Oder einem Säufer seine zweite Leber nicht verdenken
Denn Heilen ist was Schönes, so viel steht außer Frage
Nehmen Sie sich ein Herz und spenden innere Organe
Ein Augenarzt wird mit Bedacht Ihre Hornhaut verplanzen
Ein paar von Ihren Knorpeln lassen andere fröhlich tanzen
Und mit Ihren Gedärmen fühlt sich jemand wieder frei,
Dazu fehlt nur ein Eintrag in die DSO-Datei
Helfen Sie, daß Kranke durch Ihr Ende profitieren
Weshalb sollten Sie sich nach Ihrem Tod dafür genieren?
Wenn's sein muss, nehmen wir auch Ihr Gesicht oder die Haare
Tun Sie etwas Gutes - und spenden Sie Organe!
Getextet von Mark Möchtegern
Freitag, 1. Juli 2011
Bagelheads
Das neueste Phänomen der japanischen Partyszene ist Körperschmuck, der durch Infusionen herbeigeführt wird. Um ein "Bagelhead" zu werden, lässt man sich zirka zwei Stunden lang Kochsalzlösung in die Stirn injizieren bis eine Beule entsteht. Um den "Bagel-Effekt" zu erzielen, drückt man während des Prozesses einfach einen Finger auf die Blase. Die Kochsalzlösung wird dann innerhalb von 10 Stunden vom Körper absorbiert und die Schwellung verschwindet.
Besonders in Journalistenkreisen erfreut sich dieser bizarre Look einer großen Beliebtheit. BILD-Boss Kai Diekmann gilt als der Gründervater der deutschen Bagel-Szene, holte den Trend nach Deutschland.
An freien Wochenenden verlegt er den Infusionsschlauch auch gerne mal bis unter die Gürtellinie, dann wird aus dem „Bagelhead“ ein "Bageldick", der durch die Flüssigkeit sogar bis auf Elefanten-Größe anschwillt. Doch dabei ist höchste Vorsicht geboten, denn so manchem Chefredakteur soll während dieses Vorgangs schon häufiger der ein oder andere Schwellkörper geplatzt sein. (spa)
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